Start Die Strecke Öffnungszeiten Preise › Öffnungszeiten › Preise › Dienstleistungen Häufig gestellte Fragen Eisenbahn › Lokomotiven › Werkstatt › Ökologie › Nationalpark Kontakt Arbeiten Sie Bei Uns › Unser Unternehmen › Aktive Suchbegriffe › Lebenslauf Senden Sprache › Español › Italiano › Português › English › Français › Deutsch › 日本語 › 普通话

Nationalpark Tierra del Fuego

Nationalpark Tierra del Fuego

In 11 Kilometern Entfernung zu Ushuaia und südwestlich von der “Isla Grande de Tierra del Fuego” (große Insel von “Tierra del Fuego”), befindet sich der Nationalpark. Westlich grenzt er an Chile. Er wurde 1960, durch das Gesetz N° 15.554, ins Leben gerufen, hat eine Fläche von 63.000 Hektar und umschließt das südliche Endstück der Anden, sowie den See “Fagnano” und den subantarktischen Wald bis hin zur Küste des Kanals Beagle.

Er ist aufgeteilt in drei Gebiete: ein Naturschutzgebiet in welchem der Zugang verboten ist; ein Naturschutzgebiet “Silvestre” mit beschränktem Zugang; und ein Erholungsgebiet, welches besucht werden darf.

Im Gegensatz zu anderen Nationalparks in Argentinien, beinhaltet dieser sowohl Küste, als auch Wald und Gebirge. Auf seiner riesigen Fläche erhält man eine Übersicht des biologischen Reichtums der Insel “Tierra del Fuego” und weitere wunderschöne Landschaften.

Der Park bietet des Weiteren eine typische Gletschertopografie, die abwechselnd Täler mit Flüssen und Seen und lange Gebirgsketten, die sich vom Nordwesten bis Südosten erstrecken, präsentiert.

Die Vegetationen des Parks besteht hauptsächlich aus Scheinbuchwäldern, Sauerkirschbäume, Coihues; Unterwuchs bedeckt von Moos und Farnkraut. Die rauhe Vegetation der Steppe in den Hochanden hängt von den klimatischen Bedingungen ab. Weitere Vegetation ist das Torfmoor, gebildet durch das Aufstauen von pflanzlichen Resten. Die Vielfalt der Pflanzenwelt wechselt an jedem Bahnhof und gibt Orten wie “Bahía Lapataia”, “Lago Acigami” oder “Bahía Ensenada” einen farblichen “Tick”. An diesen Orten kann man noch Spuren der Ureinwohner wie die “yámanas” auffinden, die neben ihren Hütten die Reste ihrer Miesmuscheln lagerten.


Der Nationalpark wird nur von einer limitierten Vielfalt von wild lebenden Tieren bewohnt, da bei diesem Klima nur etwa 20 Säugetierarten und 90 Vogelarten überleben können. Die am einfachsten aufzufindenden Säugetierarten sind der Rotfuchs und der Guanako. Von den Vogelarten sind die auffälligsten die südamerikanischen Gänse – Cauquenes Gansos, welche meist als Paare aufzufinden sind. Außerdem gibt es noch Spechte, Chimangokarakaras, Blaubussarde, eine Vielfalt an Reiher und Enten. Vereinzelnd leben dort auch von den Menschen eingeführte Spezies, die sich aufgrund ihrer starken Anpassungsfähigkeit schnell einleben konnten, wie zum Beispiel die Wildkaninchen, der Biber, die Bisamratte und die Kampfüchse, diese Tiere können gravierende Auswirkungen auf das dort vorhandene Ökosystem haben.